Ich war kein Wunschkind.
Schon als Kind habe ich wahrgenommen, was andere nicht aussprechen. Ich war der Beobachter. Still. Wach.
Ich konnte spüren, wie es Menschen wirklich geht – jenseits von Worten, Mimik oder Verhalten.

Und lange glaubte ich, das sei meine größte Wunde.
Meine Geschichte beginnt noch vor meiner Geburt. Ich war kein Wunschkind. Lange habe ich geglaubt, das sei meine größte Wunde.
Heute weiß ich: Es war mein größter Lehrer. Denn ich bin ein Fehler in einer fehlerhaften Welt – und genau das hat mich gezwungen, tiefer zu schauen.
Als Kind und Jugendlicher habe ich versucht, jemand anderes zu sein. Viel Kampfsport, viel Härte, viel Leistung. Nicht aus Stärke, sondern um diesen inneren Schmerz nicht fühlen zu müssen.

Kein Studium. Kein Geld. Keine Perspektive.
Der Wendepunkt kam, als alles wegfiel. Ein nicht bestandener Sporttest. Kein Studium. Kein Geld. Keine Perspektive. Meine Beziehung zerbrach. Meine Freunde gingen ihren Weg. Ich blieb allein zurück.
Am tiefsten Punkt meines Lebens – dort, wo nichts mehr funktionierte – geschah etwas Entscheidendes: Mein Ego brach.
Und genau durch diesen Bruch kam das Licht.
Nicht Technik. Nicht Glaubenssatz. Erinnerung.
Ich begann zu meditieren. Lebte zurückgezogen. Studierte alte Schriften. Ging einen tibetischen Weg, absolvierte meine Meisterstufe.
Ich wollte den Menschen ganz verstehen – also lernte ich den Körper. Ich wurde Physiotherapeut und integrierte Körperarbeit, Nervensystem und Anatomie in meine heutige Arbeit.
Doch das Wichtigste, was ich gelernt habe, war etwas anderes: Erinnerung. Nicht Techniken. Nicht höheres Denken. Sondern die Erinnerung an das, was wir sind – jenseits des konditionierten Ichs.
Ich nenne mich keinen Heiler. Ich bin ein Erinnerer.
Ich heile niemanden. Ich gebe dir keinen Schlüssel. Du bist der Schlüssel.
Ich arbeite mit Präsenz und Bewusstsein. Ich begegne dir dort, wo wir eins sind – damit du dir selbst begegnen kannst.
Was ich heute tue, habe ich als Kind bereits intuitiv gekannt: Ich lese Menschen. Nicht oberflächlich. Nicht analytisch. Sondern subtil. Energetisch. Bewusst.

Avani ist kein Coaching. Es ist eine Begegnung.Mit dir. Mit deiner Wahrheit. Mit dem, was du immer warst.